Geusseltbad: Schwimmbad der Zukunft

Am 1. Mai 2013 öffnete das nachhaltigste Schwimmbad der Niederlande seine Pforten für die Öffentlichkeit. Das Geusseltbad, durch Slangen + Koenis Architecten, in Maastricht wurde ganz im Sinne der Cradle to Cradle (C2C) Philosophie entwickelt und erbaut. Noch nie gab es ein Schwimmbad, in dem so viele nachhaltige Materialien verwendet wurden. Doch die Krönung des Ganzen sind die C2C-Keramikfassaden von Mosa Facades.

Geusseltbad
Slangen + Koenis - Architecten

Zur Referenzen und Fallstudien

 

Das Geusseltbad ist das pulsierende Herz des Geusseltparks, der sich mitten in der Entwicklungsphase befindet und in Maastricht liegt. Der multifunktionale Schwimm- und Sportkomplex besteht aus fünf Bädern: einem Freizeitbad, einem Kombibad, einer Wettkampfbahn, einem Patientenschwimmbad und einem Freibad. Als Grundlage für den Entwurf und Bau des Komplexes bediente sich das Architektenbüro Slangen + Koenis Architecten der C2C-Philosophie. Kern dieser Philosophie ist nicht die Reduzierung, sondern die unbegrenzte Wiederverwendung aller Produktbestandteile und -materialien. Das Geusseltbad ist klimaneutral, mit den neuesten Technologien ausgestattet und komplett autark. Es ist das erste Schwimmbad in den Niederlanden, das ein BREEAM-NL-Bespoke-Zertifikat erhielt, mit dem die Nachhaltigkeit des Gebäudes unabhängig überprüft und bestätigt wurde.

 

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Cradle to Cradle Fassadensystem von Mosa

Für die Entwicklung der Fassadenfliesen sind Slangen + Koenis Architecten und Mosa Facades, der Spezialist für Fassadenfliesen aus Keramik, gemeinsam verantwortlich. Diese Kooperation ist nicht völlig überraschend. Mosa ist nur einen Steinwurf vom Geusseltbad entfernt und außerdem der erste und einzige Fliesenhersteller weltweit, dessen Fliesen ausnahmslos C2C-zertifiziert sind. Gut zwei Jahre haben das Architektenbüro und Mosa Facades gemeinsam an der Entwicklung einer nachhaltigen Fassade gearbeitet. Jetske Bömer, Projektarchitekt bei S + K, erklärt: "Der Entwicklungsprozess setzte unmittelbar in der ersten Phase ein, sodass die Möglichkeit bestand, eine neue Fliese zu entwickeln, in der die neuesten Erkenntnisse und Ziele von Mosa Facades mit den ästhetischen und nachhaltigen Zielen von Slangen + Koenis kombiniert werden konnten. Im Rahmen dieses Optimierungsprojekts konnten das fertige Produkt vereinfacht und die ästhetischen Ausgangspunkte hervorgehoben werden."

 




„Im Rahmen dieses Optimierungsprojekts konnten das fertige Produkt vereinfacht und die ästhetischen Ausgangspunkte hervorgehoben werden.“

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„Somit ist das Geusseltbad das erste und einzige Schwimmbad in den Niederlanden ohne Gasanschluss.“

 

Neueste Technologien

Um den Besuchern – jetzt und in Zukunft – jeglichen Komfort bieten zu können, wurden die neuesten Technologien verwendet. Zum Beispiel sind die Böden der Bäder verstellbar, und die Wände und Decken wurden zur Verbesserung der Akustik mit perforiertem Holz gebaut. Die Wärmepumpen sind Teil eines "All-Electric"-Energiekonzepts, das nahezu komplett nach den Prinzipien des C2C-Konzepts entwickelt wurde. Somit ist das Geusseltbad das erste und einzige Schwimmbad in den Niederlanden ohne Gasanschluss.
Die zur Heizung des Schwimmbads benötigte Wärme stammt aus unterirdischen Quellen; im Sommer sorgt eine Solarkollektorenmatte auf dem Dach für die Erwärmung des Wassers im Freibad. Bei dem Spülwasser für das Schwimmbad und die Toiletten handelt es sich um Grundwasser, um auf diese Weise den Trinkwasserverbrauch zu begrenzen. Nach Möglichkeit wird die Energie genutzt, die durch die Solarzellen auf dem Dach erzeugt wird. Ansonsten kommt grüne Energie zum Einsatz.

 

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Feinkeramische Cradle to Cradle Fliesen

Ergebnis der Kooperation zwischen dem Architektenbüro und dem Fliesenhersteller aus Maastricht war eine attraktive Fliese, die Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt. Bömer: "Was uns besonders begeisterte, war die Bereitschaft von Mosa, unsere Ziele von Anfang an energisch zu unterstützen." Die C2C-Systemfassade des Geusseltbads besteht aus 6.258 feinkeramischen Fliesen in drei Schwarztönen, vier Breitenmaßen und drei Tiefenmaßen, die für ein spielerisches Fassadenmuster sorgen. Die Fliesen sind C2C-Silver-zertifiziert, kratz- und säureresistent und so gesintert, dass sie weder Substanzen aufnehmen noch verfärben können. Kassetten mit verschiedenen Breiten- und Tiefenmaßen sind an Aluminiumprofilen auf der Holzskelettkonstruktion befestigt.
Außer an der Fassadenentwicklung war Mosa auch an der Verarbeitung der Fliesen im Innenbereich beteiligt. Die Böden wurden mit Antirutschfliesen ausgestattet, und die Duschräume zeichnen sich durch frische Farben aus. Die Verkleidung der Wände in den Gängen und im Gastronomiebereich mit verschiedenformatigen Fliesen in Beige- und Brauntönen betont die lineare Struktur des Geusseltbades. Bei der Produktion der Fliesen wurden ausschließlich C2C-Materialien und -pigmente verwendet, deren Herkunft bekannt ist. Mit dem Design des Geusseltbades haben Slangen + Koenis Architecten und Mosa Façades bewiesen, dass Ästhetik, Innovation und Nachhaltigkeit im Schwimmbad der Zukunft untrennbar miteinander verknüpft sind.

 

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Außer an der Fassadenentwicklung war Mosa auch an der Verarbeitung der Fliesen im Innenbereich beteiligt. Die Böden wurden mit Antirutschfliesen ausgestattet, und die Duschräume zeichnen sich durch frische Farben aus. Die Verkleidung der Wände in den Gängen und im Gastronomiebereich mit verschiedenformatigen Fliesen in Beige- und Brauntönen betont die lineare Struktur des Geusseltbades. Bei der Produktion der Fliesen wurden ausschließlich C2C-Materialien und -pigmente verwendet, deren Herkunft bekannt ist. Mit dem Design des Geusseltbades haben Slangen + Koenis Architecten und Mosa Façades bewiesen, dass Ästhetik, Innovation und Nachhaltigkeit im Schwimmbad der Zukunft untrennbar miteinander verknüpft sind.

 

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Projektdetails
Projekt: Geusseltbad
Architekt: Slangen + Koenis – Architecten
Ort: Maastricht (Niederlande)
Fertigstellung: 2013
Mosa-Kollektion: Quartz, Terra Beige & Brown, Global Collection, Colors
Weitere Informationen

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