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Sekundarschule nach dem Ebenbild der Region: natürlich und qualitativ hochwertig

Der ruhige Ort Clervaux liegt im Naturpark Our im Norden des Großherzogtums Luxemburg und lädt zum Verweilen ein. Die grüne Umgebung voller Wälder und weitläufiger Täler ist bei Touristen beliebt, hatte aber lange Zeit keine gut erreichbare Sekundarschule. Seitdem im September die internationale Sekundarschule Edward Steichen eingeweiht wurde, hat sich das glücklicherweise geändert.

 


 

Angesichts der Qualität des Projekts lässt sich sagen, dass sich die Geduld der Einwohner von Clervaux endlich ausgezahlt hat. Den Architekten der Schule gelang es optimal, Ästhetik und Funktionalität zu kombinieren, was der originelle, qualitativ hochwertige Prozess und die äußerst durchdachte Materialverwendung beweisen. In Erwartung der kommenden Schülergenerationen zeigen die Keramikfliesen von Mosa bereits jetzt, dass sie sowohl für die – stark genutzten – Böden und die Wände einen erheblichen Mehrwert bieten.

Seit Baubeginn herrscht auf dem vormaligen Industriegelände im Bahnhofsviertel von Clervaux emsige Betriebsamkeit. Zweihundert Schüler durften einen ersten Blick auf ihre neue Schule werfen, die eine Fläche von etwa 10.000 Quadratmeter einnimmt und Platz für siebenhundert Schüler bieten soll. Für Jonas Architectes Associés war es die Krönung eines Auftrags, der schon 2009 begann, auch wenn der Bau nach einem langen Untersuchungs- und Genehmigungsverfahren erst Jahre später beginnen konnte.

 

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Multifunktionaler Schulkomplex

Der umfangreiche Schulkomplex hat mehrere Flügel, die alle um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. In einem Flügel sind die traditionellen Klassenräume und Wissenschaftsräume untergebracht, während sich in einem anderen Flügel sämtliche Gemeinschaftsräume befinden. Dazu gehören unter anderem eine Mensa, eine Bibliothek, das Lehrerzimmer und das Hausmeisterbüro. Ein Drittel des Komplexes beherbergt die technischen Ateliers: ein Multifunktionsatelier für Elektro- und Stahlarbeiten, ein Atelier für Holz und Dekoration, ein Küchenatelier sowie ein Foto- und Filmatelier. An der Nordseite des Komplexes liegt eine Sporthalle mit drei separaten Bereichen, darunter ein Schwimmbad.

Passend zu den spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen erhalten alle Räume entsprechende Fußbodenbeläge. Während in den Klassenräume Parkett verlegt ist, galten für den Fußbodenbelag in den Wissenschaftsräumen spezifische Anforderungen, vor allem eine Resistenz gegen chemische Produkte. Aus diesem Grund wurden Keramikfliesen aus dem Core Collection Terra-Programm von Mosa verlegt. Die Fliesen wurden als Fliesenstreifen mit ausgerichtete Längs- und Querfugen verlegt. Diese Fliesen in Beige- und Hellgrautönen sind in verschiedenen Formaten, Ausführungen (flach/Relief) und Mustern auch im Schwimmbad, in der Garderobe und in der Mensa zu finden.

 

 



„Die Absicht der Architekten, Funktionalität und Ästhetik zu kombinieren, geht auch aus der Auswahl des Fußbodenbelages und der Verkleidung der Wände hervor.“

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„Zusätzlich zu den technischen Qualitäten – zum Beispiel Rutschfestigkeit rund um das Schwimmbad – bieten die Fliesen auch einen ästhetischen Mehrwert.“

 

Zusammenspiel zwischen Funktionalität und Ästhetik

Architektin Corinne Stephany: „Da das Projekt einen individuellen Charakter haben sollte, haben wir perforierte Stahlplatten in die Fassade eingesetzt, deren wichtigste Funktion darin besteht, die Fensterflügel gegen Wind und Wetter zu schützen. Die Gitter aus anodisiertem Aluminium sind das Ergebnis einer Reflexion des physischen Erscheinungsbildes des Gebäudes. Aber warum sollten wir dem Ganzen nicht auch eine ästhetische Dimension geben? Das Perforationsmuster der Stahlplatten beruht auf einem Foto, auf dem ein Wald aus der unmittelbaren Umgebung zu sehen ist. Die Platten sind unter anderem auch auf der Fassade der Sporthalle zu finden.“

Das abgebildete Muster befindet sich außerdem im Gebäudeinnern, zum Beispiel auf den Glastüren der Klassenräume, die – im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz – vom Gang aus nur begrenzt einsehbar gestaltet sind. Die Absicht der Architekten, Funktionalität und Ästhetik zu kombinieren, geht auch aus der Auswahl des Fußbodenbelages und der Verkleidung der Wände hervor. Die Ansprüche an die verwendeten Materialien waren sehr hoch, vor allem im Hinblick auf Qualität, Nachhaltigkeit, Pflegekomfort und Verzicht auf Schadstoffe. Und das sieht man durchaus! Corinne Stephany: „Aufgrund des staatlich vorgegebenen Lowtech-Energiekonzepts haben wir viel Sichtbeton verwendet. Das Gebäude hat außerdem sehr viele Fenster, um maximalen natürlichen Lichteinfall zu ermöglichen. Der sich daraus ergebende Energiegewinn ist unter anderem auf ein Free Cooling-System mit automatisch gesteuerten motorisierten Belüftungsklappen zurückzuführen. Die Betonmasse optimiert die Wärmeträgheit des Gebäudekomplexes.“

 

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Mosa-Fliesen erfüllen hohe Anforderungen

In einer Schule, die so viele Funktionen kombiniert, erfordert der Bodenbelag besondere Aufmerksamkeit. Auf allen Böden, die spezifische Eigenschaften mitbringen müssen, wie Schwimmbad, Garderobe, Duschen, Wissenschaftsräume, Mensa und Ateliers, sind Mosa-Fliesen verlegt, da sie über besondere Qualitäten verfügen. Corinne Stephany: „Wir haben uns für eine großformatige (30 x 120 und 60 x 120 Zentimeter) Fußbodenfliese aus dem Core Collection Terra-Programm in hellem Graubeige (262) entschieden. In den Duschen kam die Fliese in einem kleineren Format zum Einsatz (15 x 15 Zentimeter). Wir suchten eine Fliese, die gegen die verschiedenen Belastungen in einer Schulumgebung beständig ist. Zusätzlich zu den technischen Qualitäten – zum Beispiel Rutschfestigkeit rund um das Schwimmbad – bieten die Fliesen auch einen ästhetischen Mehrwert. Wir wollten im gesamten Gebäude eine einheitliche Atmosphäre schaffen. Mosa bietet dasselbe Produkt – unter Verwendung derselben Verlegetechnik und demselben Fugenmaterial – in verschiedenen Ausführungen (Rauheitsgraden) an. Diese einzigartige Modularität ermöglicht es zum Beispiel, auf einander anschließende Fugenbilder auf Böden und Wände zu kreieren oder Hohlleisten zu verlegen, die aufgrund ihrer abgerundeten Ränder die tägliche Pflege einfacher gestalten. „Mosa produzierte die großformatigen Fliesen für das Schwimmbad exakt nach unseren Vorgaben, um so unsere hohen Anforderungen zu erfüllen. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es nicht viele Hersteller mit einem so umfangreichen Angebot gibt, die ungeachtet dessen bereit sind, zusätzlich individuelle Lösungen zu entwickeln. Das hohes Engagement von Mosa war zweifellos ein großer Vorteil.“

 

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Nicht nur der Fußboden, sondern auch die Wände in den Sanitärräumen, in den Duschen und im Selbstbedienungsbereich der Schule sind mit Mosa-Fliesen in neun verschiedenen Farben verkleidet (Mosa Murals). Die Wandfliesen haben ein einzigartiges Design, das einen Kontrast zu den natürlichen Farbtönen der Rohmaterialien im Innern (z.B. glatter und mit Bohlen verschalter Sichtbeton, Terrazzo, geöltes Eichenparkett) bildet.

„Das ist unser bisher größtes Projekt. Besonders freut mich zweifellos, dass das junge Team, das sich 2009 mit großer Begeisterung auf das Projekt stürzte, bis zum Ende fast zehn Jahre später durchgehalten hat“, erklärt Corinne Stephany.

 

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Projektdetails
Projekt: Lycée Edward Steichen
Architekt: Jonas Architectes Associés
Ort: Clervaux (Luxemburg)
Fertigstellung: 2018
Mosa-Kollektion: Core Collection Terra, Murals Blend
Weitere Informationen

An die Beratung und Unterstützung stellen wir höchste Ansprüche. Wir suchen aktiv das Gespräch und zeigen Interesse für Ihre Fragen. Haben Sie Fragen zu diesem Projekt oder möchten Sie über die Möglichkeiten für Ihr Projekt sprechen?

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